Hans Ehrenberg Lectures

Mit den Hans-Ehrenberg-Lectures, die regelmässig von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum in Verbindung mit der Hans-Ehrenberg-Gesellschaft organisiert werden, wird an den Philosophen und Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg erinnert, indem Grundfragen der Verhältnisbestimmung von Religion, Philosophie und Theologie von international renommierten  Forschern diskutiert werden.

2017: Wolfdietrich Schmied-Kowarzik

Als Hans-Ehrenberg-Lecturer 2017 konnte Prof. em. Dr. phil. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik gewonnen werden. Schmied-Kowarzik ist Emeritus für Philosophie an der Universität Kassel und lebt in Wien. Er war Gründungspräsident der Internationalen Franz Rosenzweig Gesellschaft, ist Vorsitzender ihres wissenschaftlichen Beirats und hat sich auch um die Hans Ehrenberg Forschung verdient gemacht. Er wird die Hans-Ehrenberg-Lectures am 13. und 14. Juli 2017 in Bochum halten. Folgender Ablauf ist angedacht:

Donnerstag, 13.7. 18:15 Uhr Hans-Ehrenberg-Lecture mit Prof. em. Dr. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik: Hans Ehrenbergs Weg vom theologischen Philosophen zum philosophischen Theologen; anschl. Vorstellung der neuen Hans Ehrenberg Studien und Empfang
Freitag, 14.7. 09:15-11:00 Uhr Nachwuchsworkshop
Dr. Josiah Simon: Denken in Stationen. Hans Ehrenbergs ‚Geistepoche‘ im Ringen mit Literatur und Philosophie
Dr. Francesco Barba : Das Johanneische bei Ehrenberg und Rosenzweig
11:15-13:00 Uhr Lektürekurs mit Prof. em. Dr. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik

2011: Paul Mendes-Flohr

Mendes Flohr horiz

Im Sommersemester 2011  wurden die Hans-Ehrenberg-Lectures erstmalig durchgeführt. Als erster Lecturer wurde der  Experte für die Philosophie des Judentums, Prof. Dr. Paul Mendes-Flohr (Chicago/Jerusalem) gewonnen. Seine  Forschungsinteressen umschließen moderne jüdische Geistesgeschichte, moderne Jüdische Philosophie und Religion, Religionsphilosophie und deutsche Geistesgeschichte. Er ist einer der Herausgeber der gesammelten Werke Martin Bubers, und hat die Monographie „Jüdische Identität – Die zwei Seelen der deutschen Juden“  verfasst. Er ist 2011 gerade im Begriff, eine Biographie über Martin Buber, und eine weitere über Franz Rosenzweig abzuschließen, ebenso wie ein drittes Buch über Posttraditionelle Jüdische Identität.

Prof. Mendes-Flohr hat zwei Vorlesungen gehalten und im Rahmen eines Workshops mitgewirkt. Thema der Hans Ehrenberg Lectures 2011:

Language, Translation, Identity – the Contribution of Jewish Philosophy of Religion to the Jewish-Christian Relationship

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s